Der Rest des Autos kann noch so hochwertig sein:

Stimmt die Reifenqualität nicht, leidet nicht nur die Leistung des Fahrzeugs, sondern auch die Sicherheit. Der ACS – Automobil Club der Schweiz erklärt, worauf Sie beim Kauf und bei der Haltung der Reifen achten sollten.

 

Sie federn, dämpfen und erzeugen ein komfortables Fahrgefühl: Die Räder gehören zweifellos zu den bedeutendsten Bestandteilen eines Autos. Sie erzeugen den einzigen Kontakt des Fahrzeuges zur Strasse und sind deshalb ausschlaggebend für Sicherheit und Komfort. Umso entscheidender ist es, dass man sich vor dem Kauf neuer Reifen gut informiert und auch danach zu ihnen Sorge trägt. Reifen sollten nicht nur zum klassischen Wechsel jeweils im Sommer und im Winter beachtet werden – auch das Profil, der Luftdruck und der allgemeine Zustand der Reifen bedürfen einer regelmässigen Prüfung. Neben der Qualität spielt der Fahrstil des Autobesitzers eine gewichtige Rolle. Wer sein Auto unnötig stark beschleunigt und im Verkehrsfluss deshalb permanent bremsen muss,  tut sich selbst und seinen Reifen keinen Gefallen. Erhöhter Abrieb und Verschleiss sind die Folge. Wer hingegen auf einen ruhigen und möglichst gleichmässigen Fahrstil setzt, verlängert damit automatisch die Lebensdauer seiner Reifen.

 

So oder so gilt: Häufiges Fahren im stockenden Stadtverkehr braucht Reifen mit einem geringen Rollwiderstand. Wer bevorzugt auf Autobahnen fährt, sollte beim Reifenkauf darauf achten, dass diese über eine möglichst hohe Performance verfügen. Dies, weil die Reifen bei hohem Tempo und verschiedenen Witterungsbedingungen ganz besonders gefordert werden. Bei den Kosten sollte hier nicht gespart werden.  Gute Reifen sind die Garantie für eine sichere und angenehme Fahrt – und das bei jeglichen Strassenverhältnissen. Billige oder abgenutzte Produkte sparen wohl Geld, leider zulasten von Sicherheit und Fahrkomfort.

 

Gute Reifen für eine gute Fahrt

Gute Reifen für eine gute Fahrt

 

Darauf kommt es an bei Reifen

 

  1. Das Profil: Ob Ihre Reifen noch in Ordnung sind, zeigt sich unter anderem an deren Reifenprofil. Laut Gesetz darf eine Profiltiefe von 1,6 Millimeter niemals unterschritten werden. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die Reifen ab einem Profil von 2 mm (Sommerreifen) bzw. 4 mm (Winter) zu ersetzen.
  2. Der Luftdruck: Ein zu geringer Druck erhöht den Verschleiss des Reifens und beeinträchtigt die Kontrolle des Fahrzeugs. Auch zu viel Reifendruck ist schlecht. Kontrollieren Sie den Reifendruck monatlich – das erhöht die Sicherheit und schont das Portemonnaie. Die passenden Werte finden Sie entweder als Aufkleber im Tankdeckel oder im Handbuch ihres Autos.
  3. Sommer- und Winterreifen: Von Ostern bis Oktober – so lautet die Grundregel für den alljährlichenReifenwechsel. Bei Temperaturen unter sieben Grad sind Winterreifen angebracht. Wird es anhaltend wärmer, ist es Zeit für den Wechsel. Winter und Sommerreifen sollten zudem nie kombiniert werden.
  4. Die Lagerung: Reifen sollten kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Wenn Sie dafür keinen geeigneten Platz haben, können Sie die Reifen in der Regel auch bei Ihrem Reifenhändler bzw. in einer Autogarage unterbringen.
  5. Das Alter: Finger weg von alten Reifen! Diese können Mikrorisse oder Bruchstellen im Profil oder an den Seitenwänden enthalten. Um das Sicherheitsrisiko zu vermindern, sollten Sommerreifen nach sechs Jahren und Winterreifen nach vier Jahren ersetzt werden.