david camercon beim WEF Gipfel 2012

David Camercon, WEF 2012 (c) WEF

Auch in diesem Jahr treffen sich rund 2`500 Intellektuelle, politisch und wirtschaftlich Einflussreiche, international führende Wirtschaftsexperten, als auch Medienschaffende am Weltwirtschaftsforum in Davos um die aktuellen und dringenden Fragen dieser Welt zu besprechen.

Zu den Teilnehmern des letzten Jahres gehörte neben Desmond Tutu und Pakistans Premier Yasouf Raza Gilliani interessanterweise auch Rolling Stone Mick Jagger. Bill Clinton sowie Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin standen neben U2-Frontmann Bono ebenfalls bereits auf der Teilnehmerliste.

Bis jetzt haben 35 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt ihre Teilnahme zugesagt. Namen und die genaue Anzahl Teilnehmer werden aber erst Mitte Januar bekannt gegeben. Aus der Schweizer Politik und Regierung wird wohl Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Innenminister Alain Berset ans diesjährige Gipfeltreffen anreisen.

Davos ist ein exklusives Ereignis, speziell für gut gestellte und einflussreiche Kreise. Um eingeladen zu werden, muss man Mitglied des World Economic Forum sein. Nach Angaben der New York Times , das letztjährige Grundniveau. Dieses lag bei 50.000 CHF, die Eintrittkarte selbst kostete weitere 18.000 CHF zuzüglich Steuern.

Eine einflussreiche Medienpersönlichkeit, die dieses Jahr teilnehmen wird, ist die in Athen geborene Unternehmerin Arianna Huffington, Chefredakteurin und Mitbegründerin der Huffington Post. In einem Interview mit Facebook TV bemerkte sie:

das WEF fand nach dem 11. September aus Solidarität in New York statt. Wäre es da nicht sinvoll, wenn das WEF 2014 in Griechenland stattfände, um Solidarität mit der dortigen ökonomischen Härte zu zeigen?

Das mitten im Skigebiet des Kantons Graubünden liegende Davos ist bekannt als Austragungsort des jährlichen Treffens des Weltwirtschaftsforums, das sich nun zum 42. Mal jährt. 1971 gründete der Wirtschaftsprofessor Klaus Schwab das WEF als gemeinnützige Stiftung und unparteiische Organisation, welche ausschliesslich beobachtende Funktion innehaben sollte.

Das WEF war überdies die Ursache für diverse Kontroversen und der Mittelpunkt einiger Proteste von Globalisierungsgegnern. Daher sind die Sicherheitsvorkehrungen streng, sehr streng. Auch 5`000 Armeeangehörige sind in der Zeit während des WEFs im Einsatz.

Nützliche Links

www.weforum.org