Faschingmaske (C) Clipedealer.com

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Karneval, Fasching, Fasnacht – so viele Namen für ein und dasselbe Fest! Für Nicht-Muttersprachler sind die drei deutschen Bezeichnungen recht verwirrend. Gibt es da etwa drei unterschiedliche Feierlichkeiten? Nein, auch wenn das bunte Treiben in der Schweiz unter drei verschiedenen Namen bekannt ist.

Karnevalssaison in der Schweiz

Karneval wird überall in der Schweiz gefeiert. Aber die bekanntesten und eindrucksvollsten Festlichkeiten findet man in Basel und in Luzern. Die Fastnachts-Zeit ist ein absoluter Höhepunkt in dieser Region, besonders für die Schulkinder, die zu dieser Zeit ein bis zwei Wochen Ferien haben.

Es gibt keine einheitlichen Schulferien in der Schweiz, da die Ferien in allen Kantonen unterschiedlich liegen. Vom 2. bis zum 17. Februar beziehungsweise vom 2. bis zum 9. Februar jedoch haben alle Kinder frei!

Wann ist Fastnacht 2013?

Die Baseler Fasnacht beginnt am 18. Februar 2013 um 4 Uhr.
Die Luzerner Fasnacht beginnt am 7. Februar.

Basel Fastnacht

Bei der Basel Fastnacht wird streng zwischen aktiven Fasnachtlern und Zuschauern unterschieden. Schon allein die Zahl der aktiven Fasnachtler ist imposant, sind es doch immerhin stolze 18.000 an der Zahl. Jeder der „Aktiven“ trägt ein Kostüm mit einer Maske, die im echten Karnevalsjargon als Larve bezeichnet wird. Der Träger des Kostüms ist damit vollständig verhüllt und nicht mehr zu erkennen.

Auftakt der Baseler Fastnacht ist der Morgenstraich, am Montagmorgen nach Aschermittwoch um 4.00 Uhr früh. Zu dieser Zeit erlöschen in Basel alle Lichter, inklusive der öffentlichen Beleuchtung. Einzig das Licht der Laternen, die von den Fastnachtscliquen getragen werden, taucht die Gassen und Plätze in einen magischen Glanz.

Die Cliquen sind pfeifende und musizierende Gruppen, die durch die Innenstadt ziehen und die Zuschauer und Zuhörer mit dem Klang ihrer Piccoloflöten und dem Rhythmus der Baseler Trommeln erfreuen. Doch die Pfeifer- und Tambouren-Cliquen sind nicht die einzigen Musikanten im Baseler Fasching. Auch die Guggenmusik-Gruppen sorgen mit ihren Blechblasinstrumenten und ihrer fröhlichen Guggenmusik für gute Laune unter dem feiernden Volk.

Bis zum Endstraich, am 21. Februar 2013, ebenfalls um 4.00 Uhr, darf in Basel ausgelassen gesungen, getanzt und gefeiert werden. Ein Angebot, das nicht nur die Schweizer gern wahrnehmen, denn auch Karnevalsfans aus dem benachbarten Frankreich und aus Deutschland reisen jedes Jahr an, um den Fastnachtsumzug zu erleben.

Wie hat alles begonnen? Die Geschichte der Schweizer Fastnacht

Die Fasnachtsbräuche basieren im Wesentlichen auf althergebrachten Frühlingsbräuchen, verschiedensten Kulthandlungen und überlieferten Volkssitten. Allen Faschingsbräuchen gemein ist aber der heidnische Gedanke, mit Lärm, Getöse und schaurigen Masken die Geister des Winters zu verjagen und der Frühlingssonne zum Sieg zu verhelfen.

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